Motorradtour Schottland 2023

Hier die Planung der einzelnen Tagestouren auf unserer Motorradtour Schottland und Irland.

Zu jeder Etappe gibt es einen entsprechenden Routenplan. Diesen kannst Du öffnen, indem Du Dich nach dem Anklicken bei „myrouteapp.com“ kostenlos anmeldest. Das ist wirklich mit null Risiko verbunden und gleichzeitig erhältst Du damit übrigens Zugriff auf einen hervorragenden Routenplaner!

Ganz grob der Ablauf im Überblick:


Wir starten natürlich hier in Eckental, fahren nach Amsterdam und gehen dort in Ijmuiden auf die Fähre nach Newcastle.
Nach Ankunft des Schiffes fahren wir von Newcastle in den Lake District,

wo wir am folgenden Tag möglichst alle „Pässe“ des Lake District befahren werden.

Anschließend nehmen wir die Fähre von Cairnryan nach Larne, was etwas nördlich von Belfast liegt. Übernachtet wird dann in Belfast im Cathedral Quarter,

von wo aus wir am folgenden Tag zunächst zum Giant’s Causeway fahren werden. Der Wild Atlantic Way beginnt in der Nähe von Londonderry; wir sparen uns die ersten Kilometer und nehmen statt dessen die Fähre von Magilligan nach Greencastle und sind somit am WAW angekommen, dem wir erst einmal bis Malin Head folgen. Dort sind wir am nördlichsten Punkt von Irland und folgen ab jetzt der berühmten Straße mit einem Abstecher auf die Insel Lynch nach Cionn Fhánada. Dann geht es westwärts, bis wir unsere Übernachtung im Óstan Loch Altan in Gortahork erreichen.

Nun wenden wir uns für dieses Jahr vom Wild Atlantic Way ab und es geht wieder ostwärts zurück nach Belfast, oder um genau zu sein, direkt in ein kleines Hotel am Hafen von Larne.

Von hier aus nehmen wir am nächsten Tag wieder die Fähre zurück nach Cairnryan, um noch am gleichen Tag quer durch den Galloway Forest Park zu cruisen und in Glasgow zu übernachten. Die Motorradtour Schottland beginnt streng genommen eigentlich erst hier!

Am 18. Juli verlassen wir Glasgow wieder und fahren an etlichen Lochs vorbei eine große Runde nach Dourne, wo uns ein wunderbares Gasthaus, das Woodside erwartet.

Heute werden wir an einigen schottischen „Wahrzeichen“ vorbeikommen. Wir durchqueren den Loch Lomond National Park, fahren entlang des Loch Linnhe und passieren bei Fort William den mit 1.345 m höchsten Berg Großbritanniens und damit Schottlands, den Ben Nevis.
Ebenfalls in Fort Williams befindet sich das Ende der West Highland Line der Scotland Railway. Die gilt unter Eisenbahnfreunden als eine der schönsten Strecken der Welt. Es ist kein Zufall, dass die Szenen der Harry-Potter-Filmen mit dem „Hogwarts Express“ hier gedreht wurden.
Anschließend führt uns der Weg entlang von Loch Ness, über das man nun wirklich keine Worte mehr verlieren muss, bis nach Inverness, wo wir im Drumdale übernachten werden.

Nun wenden wir uns endlich in den hohen Norden Schottlands bis Bettyhill.

An der Nordküste entlang und per Fähre auf die Orkneys. Auf den Inseln unternehmen wir eine Rundtour zu den wichtigsten POIs und fahren dann zurück bis fast zum Fähranleger, wo wir im Murray Arms übernachten werden.

Von den Orkneys mitten ins Herz der Speyside, wo der wunderbare Whisky geboren wird! An der Spey entlang gibt es fast so viele Destillen, wie es in Franken Brauereien gibt! Wir suchen uns daher eine Unterkunft, zu der wir „anschließend“ zu Fuß heimwanken können 🙂 – gefunden haben wir eine bezahlbare in Aberlour, das Bankhouse B&B. Wir werden sehen …

Und wir bleiben in den Highlands, wo wir heute den Cairngorms Nationalpark durchqueren – landschaftlich „a Draum“ und straßentechnisch genau wie für uns gemacht! Ganz besonders freuen wir uns dann auf Fisher’s Hotel in Pitlochry, von dem man nur Gutes liest und hört.

Die Etappe von Pittlochry nach Edinburgh könnte man bequem auf dem Motorway absitzen, aber schließlich sind wir nicht mit der Harley, sondern mit Kurvensuchern unterwegs; also gibt es ein paar knackige Umwege, bis wir dann im Hafenbezirk von Edinburgh in Holiday Inn einchecken. Die Hotels in Edinburgh in der Nähe der Royal Mile waren zu der Zeit praktisch entweder ausgebucht oder unbezahlbar!

Wiederum streng genommen, endet die Motorradtour Schottlang eigentlich etwas südlich von Edinburgh. Dennoch gehören ja auch die Wege hin und zurück ebenfalls dazu.
Von Edinburgh nach Liverpool geht es quer durchs Land abseits der Motorways ganz gemütlich zur Sache, wiewohl das mit rund 420 km der bei Weitem längste Tourenabschnitt unseres England-Trips werden wird.

Von Liverpool nach Aberystwyth: Heute gibt es wieder von allem etwas und von den Kurven her das meiste. Wir fahren mitten durch den Gwydir Forest Park, den Snowdonia Nationalpark, den Coed y Brenin Forest Park und dann ein Stück an der Westküste entlang nach Aberystwyth, wo wir im Four Season nächtigen werden. Hoffentlich hält das Hotel, was der Name verspricht!

Ab jetzt wurde die Tourenplanung etwas schwierig, weil unser Klaus am Abend des 31. Juli daheim sein muss und wir eigentlich noch durch das Rosamunde Pilcher Land cruisen wollten. Aber wenn wir uns so weit in den Westen wenden, werden die Tagesabschnitte einfach zu lang. Deshalb habe ich beschlossen, dass wir die Rosamunde dort sein lassen, wo sie hin gehört 🙂
Auf jeden Fall muss der Gospel Pass im Brecon-Beacons-Nationalpark mit in die Tour; südlich des Parks müssen wir dann etwas mehr Gas geben, damit wir rechtzeitig zum Abendessen in Beer (!) ankommen. Das kleine Ort westlich von Seaton heißt tatsächlich so und ist die Steilvorlage für den Namen einiger Kneipen oder Hotels, wie zum Beispiel das „Barrel of Beer“ oder das Anchor Inn Beer Hotel, wo wir pflichtgemäß absteigen!

Heute muss ein wenig Kultur sein: Klar ist wohl, dass wir den Steinkreis von Stonehenge besuchen werden, und dann auch hoffentlich noch einen „Slot“ erhalten, an dem wir hineindürfen. Wenn nicht, schauen wir uns die Hinkelsteine vom Hügel daneben aus an! Und außerdem fahren wir vorher an dem weitaus größeren und weitaus unbekannterem Steinkreis, dem Avebury Stone Circle vorbei, der wesentlich weniger von Besuchermassen überrannt wird!
Übernachten werden wir im Zentrum von Salisbury, genauer im Best Western Red Lion, der uns Parkplatz und Tisch in der Kneipe bereits reserviert hat!

Jetzt neigt sich unsere Reise langsam ihrem Schlusspunkt zu. Wir wenden uns nach Osten in Richtung Dover, fahren ein kurzes Stück an der Jurassic Coast entlang, werden auf der Reise einige „White Cliffs“ sehen und dann aber kurz vor Dover in Folkestone übernachten, von wo aus die Fähre nur noch rund 20 Minuten entfernt ist.

Nun, heute geht es mit der Fähre von Dover nach Dünkirchen und von dort aus auf eigenem Gummi bis kurz hinter die belgische Grenze nach Waxweiler, wo wir im Garni Hotel Haus Irsfeld zum letzten Mal auf absehbare Zeit gemeinsam zu Abend essen.

Na ja, die letzte Etappe der Motorradtour Schottland – der Heimweg – ist so unspektakulär wie langweilig, wie ich fürchte. Dies vor allem deshalb, weil meine Jungs, kaum poppt „Eckental“ am Horizont auf, nur noch so schnell wie möglich heim wollen. Falls nicht, dann gäbe es wenigstens bis in die Nähe von Frankfurt schon noch ein paar schöne Sträßchen …

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