Campo Imperatore - Monteriggioni

Vom Parco Imperatore nach Monteriggioni

Vom Parco Grand Sasso nach Monteriggioni

Die heutige Etappe fängt schon mal wunderbar an. Schließlich liegt unser Hotel direkt an der Passstraße hoch zum Parco Grand Sasso. Und so können wir uns nach dem relativ spartanischen Frühstück In der Albergo Gran Sasso schon zu Beginn der heutigen Fahrt kurventechnisch gesehen richtig „eingrooven“.

Die Straße ist in einem relativ guten Zustand und so macht es richtig Spaß, uns durch die Kurven zu schlängeln. Über die erste Passhöhe hinaus geht es ein wenig bergab, und dann tut sich auf etwa 1500 Meter eine unglaubliche Landschaft auf: vor uns liegt eine Hochebene, die begrenzt wird von teils schroff hoch aufragenden und zum Teil wunderbar sanft geschwungenen Bergen.

Prompt sehen wir auch reichlich Wohnmobile hier herumstehen und auch die Dichte an Motorradfahrern nimmt spürbar zu. Die Landschaft ist insofern zauberhaft, als alles rund um uns in allen möglichen Varianten eines satten Grüns erscheint. Sogar die Berghänge selbst scheinen mit dieser lebendigen Farbe angepinselt zu sein. Echt wunderbar!

Doch nachdem sich die Straße etliche Kilometer weit über die Hochebene schlängelt, geht es wieder den Berg hinunter in Richtung Aquila. Und damit verändern sich auch die Temperaturen, die sich auf der Hochebene durchwegs angenehm um die 23°C bewegten, auf bis zu 38°C im Tal. Das macht ehrlich gesagt nicht mehr so richtig Vergnügen. Daher wird beschlossen, uns für das restliche Stück Weg nach Monteriggioni auf die Schnellstraße zu beschränken. Denn am Ende erwartet uns ein große Pool mit erfrischend kaltem Wasser.

Nachdem wir schon mehrfach im Hotel „Il Piccolo Castello“ übernachtet haben, finden wir uns rasch zurecht und nach kurzer Zeit alle zusammen am Pool wieder. Dort löscht das erste „Na-Ihr-wisst-schon-Bierchen“ unseren größten Durst und ein paar Bahnen durch den Pool später fühlen wir uns auch wieder als normale Menschen, nachdem wir vorher eher das Gefühl hatten, als Grillhähnchen zu enden.

Doch hoch in das Castello will heute keiner mehr fahren und deshalb nehmen wir unser Abendessen direkt im Hotel zu uns. Das Essen ist wirklich sehr gut; es gibt sogar einen gegrillten Octopus für mich! Aber auch die Teigtas hen mit Lammfleisch oder das Steak sind hervorragend!

Immerhin wird dort auch das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste auf insistierende Nachfragen unsererseits hin eingeschaltet. Denn gr0ßes Interesse an dieser WM lässt sich bei den nicht qualifizierten Italienern nun nicht wirklich feststellen. Das Spiel schauen sich drei Viertel von uns bis zu Halbzeit und der NC60 bis zum Ende an. Für den NC50 also etwas später und für die anderen drei Viertel der Nordkappen heißt es nach dem Fernsehen „Gute Nacht“!

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